Chirurgie

Routineeingriffe

  • Kastration männlicher Tiere inkl. Kryptorchismus
  • Kastration weiblicher Tiere
  • etc.

Notfalleingriffe

  • Magendrehung beim Hund
  • Gebärmutterentzündung der Hündin
  • Fremdkörperoperationen (siehe auch "Endoskopie")
  • etc.

Allgemeinchirurgie

  • Abdominalchirurgie
  • Weichteilchirurgie
  • Chirurgische Wundversorgung und Abszess-Behandlung
  • Tumorchirurgie
  • Funktionelle Augenlidkorrekturen
  • Kleine Knochenchirurgie

Überweisung

In jedem der o.g. Teilgebiete können Operationen notwendig werden, zu deren sicherer und fachgerechter Durchführung ein sehr aufwendiges (und teures) Spezialinstrumentarium oder ein außergewöhnlich hohes Maß an Übung zwingend erforderlich ist. Diese Patienten werden von uns an dafür spezialisierte Kollegen überwiesen.

Wissenswertes

Der Begriff "Chirurgie"

stammt aus dem Griechischen und bedeutet soviel wie "Handwerk". Dieses Teilgebiet der Medizin beschäftigt sich also der "handwerklichen" Therapie von Erkrankungen, sprich Operationen.

Die Begriffe "Kastration" und "Sterilisation"

Fälschlicherweise wird häufig die Kastration mit der Unfruchtbarmachung von "Männchen" und die Sterilisation mit der von "Weibchen" gleichgesetzt.
Kastration:
Unfruchtbarmachung mit Entfernung der Keimdrüsen (Hoden bzw. Eierstöcke). Die Freisetzung der Geschlechtshormone wird dadurch reduziert; ein Effekt, der neben der reinen Unfruchtbarmachung i.d.R. erwünscht bzw. medizinisch indiziert ist (Verringerung von Geschlechtstrieb bzw. Aggressivität, Verminderung des Risikos einiger schwerwiegender Erkrankungen z.B. Mammatumoren der Hündin).
Sterilisation:
Reine Unfruchtbarmachung durch Unterbrechung der keimleitenden Wege (Samenleiter bzw. Eileiter). Die Bildung von Geschlechtshormonen bleibt weitgehend unbeeinflusst. Dieses Verfahren wird in der Tiermedizin nur in best. Ausnahmfällen angewendet.